Mond am blauen Himmel - Bild für Wie und wozu Entspannungstraining

Wie und wozu?

Grundsätzlich sind die Entspannungsverfahren für jedes Alter ab vier oder fünf Jahren geeignet.

Der Vorteil von erlernten Entspannungsverfahren: Sie geraten erst gar nicht mehr so oft in Stress, weil Sie mit vielen Situationen nun selbstbewusst umgehen können und für Ihre Stressreaktion sensibilisiert sind.

Entspannungsverfahren stärken Sie in Ihrer jeweiligen individuellen Lebenssituation, ohne dass Sie auf Sport verzichten oder lieb gewonnene Entspannungsrituale wie ein warmes Bad nehmen, gemütlich eine Tasse Tee trinken, Musik hören, spazieren gehen oder anderes aufgeben müssten.

Einmal eingeübt, können Sie die Entspannungsverfahren unabhängig von Hilfsmitteln oder Hilfspersonen überall und jederzeit anwenden.

So wirken Entspannungsverfahren

Alle hier genannten Entspannungsverfahren gehen im Grunde nach dem gleichen Prinzip vor:

  • konzentrieren auf nur Eines wie Atem, Gedanke, Anspannen, ein Satz oder eine Bewegung (Reduzierung der mentalen Information)
  • verschließen oder stillhalten der Augen (Reduzierung der visuellen Information)
  • stillhalten des Körpers bzw. reduzieren auf eine gleichförmige Bewegung wie Gehmeditation, Schüttelmeditation (Reduzierung der Körperinformation)

Dadurch können Geist und Körper von einem (hohen) Anspannungsmodus mit eventuell erhöhtem Blutdruck und Blutzuckerspiegel, sehr hoher Muskelspannung bis zur Muskelverkrampfung, hohem Cortisolspiegel, Schlafstörungen, reduzierter Verdauungstätigkeit, erweiterten Herzkranzgefäßen, hochgefahrenem Immunsystem, Angst, Enge, Weinerlichkeit, Gereiztheit, Frust usw. in den gewünschten Entspannungszustand umschalten: Normalisierung und Regenerierung der Hormonfunktionen, des Stoffwechsels, des Blutzuckerspiegels, des Blutdrucks, der Verdauungsvorgänge, der Libido, der Lebensfreude, Zufriedenheit, Weite, Freiheit, Zuversicht; erholsamer Schlaf und Selbstheilungsprozesse setzen ein.

Wozu Entspannungstraining?

als Gesundheitsvorsorge - zur Vermeidung oder Linderung psychosomatischer Beschwerden

Viele Lebensfunktionen beruhen auf einem Rhythmus von "An und Aus": Schlafen - Wachen; Hunger - Sattheit; Atmen - Atempause und vieles anderes mehr. Der eigene Lebensrhythmus wird oft durch fremde Rhythmen von Arbeitsbeginn und Arbeitsende, Pausenregulierungen, Urlaubszeiten, Schulferienzeiten, Familienbedürfnissen, Öffnungszeiten und anderem bestimmt. Das eigene Gleichgewicht von Anstrengung - Ruhe kommt aus dem Lot.

Zusätzlich setzen uns in der Arbeitswelt oft Termindruck, Zeitmangel, zu viele Aufgaben gleichzeitig, Kollegen, Vorgesetzte, der Kunde, mangelnde Anerkennung, unklare Aufgabenstellungen und Verantwortlichkeiten unter Druck.

Kurzfristig ist das nicht schlimm. Ist das eigene Gleichgewicht jedoch durch andauernde Beanspruchung erst dauerhaft gestört, können zahlreiche psychosomatische Beschwerden auftreten. Mit einem Entspannungsverfahren an der Hand haben Sie die Möglichkeit Ihr persönliches Kräftegleichgewicht wieder auszugleichen und damit Beeinträchtigungen entgegenzuwirken. Nehmen Sie sich die Pausenzeiten, die Sie benötigen, und ermöglichen Sie Körper und Seele, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Regenerations- sowie Normalisierungsprozesse in Gang zu setzen. Psychosomatische Beschwerden können so vermieden oder gelindert werden. Kommen Sie in Ihren gesunden Lebensrhythmus von Spannung und Entspannung zurück.

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