Ruhender Mann - Bild für Autogenes Training

Klassisches Autogenes Training in moderner Version

Das Autogene Training wurde in den 1920/1930er Jahren von J.H. Schultz entwickelt und nachfolgend von verschiedenen Therapeuten weitergeführt. Seit einigen Jahrzehnten ist es wie die PMR von den Krankenkassen anerkannt.

Autogenes Training besteht aus einem Kanon von mindestens 7 einsätzigen Formeln wie „Ich bin ganz ruhig“, mit denen systematisch der ganze Körper angesprochen wird. Die autosuggestiven Vorstellungen von Schwere, Wärme und Ruhe führen dazu, dass der Körper von einem Anspannungsmodus in den Entspannungsmodus umschaltet. Auf die körperliche Entspannung mittels gedanklicher Vorstellungen folgt automatisch die mentale und emotionale Entspannung. Zusätzlich können formelhafte Vorsatzbildungen wie z.B. Affirmationen in das Training hineingenommen werden, mit denen gewünschte Verhaltensänderungen initiiert werden. Das Training wird selbstbestimmt, allein und unabhängig von weiteren Personen oder Hilfsmitteln durchgeführt.

In der Einübungsphase von ca. 3 bis 6 Monaten ist es unabdingbar regelmäßig zu üben, am Anfang sogar möglichst täglich für einige Minuten. Danach ist die Entspannung jederzeit abrufbar. Autogenes Training ist sehr wirkungsvoll und breit einsetzbar, aber aufgrund seines kognitiven Schwerpunkts nicht für alle Menschen geeignet.

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